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Blick hinter die Kulissen |
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Es ist Herbst geworden . Ein langer, heißer Sommer liegt hinter uns und (-auweiha!-) Im Kräuter –Almanach finden sich in der Rubrik „Wir über uns“ nach wie vor die Frühlingsimpressionen. Ts ts ts! ;-)
Nun, ja, nicht nur ein langer, heißer und vor allem trockener Sommer liegt hinter uns, sondern auch eine Menge Arbeit, die wir nach wie vor zu zweit erledigen.
Das ist der Grund, warum der versprochene Bericht über unseren Kräuter – Anbau nun doch so lange auf sich warten ließ.
Ich hoffe, Sie verzeihn`! |
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Ein Blick in die Kräuter-Gärtnerei:
Ein excellenter Kräuter-Jahrgang |
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Was es zu berichten gibt?: Daß das, was viele anfangs für unmöglich hielten, tatsächlich funktioniert.
Auf einer sonnigen, von anderen Leuten mit landwirtschaftlichem Sachverstand ackerbaulich für nicht „wertvoll“ erachteten Bergwiese gedeihen tatsächlich Kräuter! Und das ohne nennenswerte Zusatzbewässerung sogar in einem extrem trockenen Jahr wie diesem.
Zugegeben, spätestens ab Mitte August war ein herrliches, krachendes Sommergewitter mit überschwenglich prasselndem Regen auch mein großer Wunschtraum. Die Wassergeister haben sich wirklich lange bitten lassen (Vielleicht weil sie anderswo auf der Welt soviel zu tun hatten?) Insgesamt haben sich aber die Kräuter sehr wacker geschlagen und was an Ertrag verloren gegangen ist, haben wir nun an Intensität gewonnen. Denn die ganze Kraft der Sonne hat sich in Blättern und Blüten gesammelt wie selten und es ist ein wahrhaft „exquisiter Jahrgang“ entstanden. |
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Blühende Malven:
Die ganze Kraft der Sonne. |
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Ja, der Vergleich mit Wein scheint mir hier durchaus angemessen, haben doch Kräuter und Wein, zumindest was die Sonne betrifft, ähnliche Ansprüche. (Und obwohl uns die Winzer das vielleicht noch immer nicht verraten wollen, sagt mir mein kleiner Finger, daß im Jahr 2003 der ein oder andere besonders gute Tropfen gereift ist. Das nur mal so am Rande! ?)
Aber zurück zu den Kräutern!
Der von Jägern und Bauern vorausgesagte Wildschwein -Angriff ist ausgeblieben *toi, toi, toi auf Holz geklopft!*. Die Mäuse haben zwar viele Löcher gegraben, die Kräuter aber brav in Ruhe gelassen. Alles in allem sind wir mit dieser ersten Anbau – Saison die nun ihrem Ende entgegen geht sehr zufrieden. Die Saat fürs nächste Jahr kann ausgebracht werden. Die Jungpflanzen für die Herbstpflanzungen sind bald kräftig genug für den „Ernst“ des Lebens.
...Und das war mal wieder ein kurzer Bericht, denn jetzt geht’s wieder an die Arbeit hinter den Kulissen. |
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