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Für den Balkon gilt im Prinzip das Gleiche, wie für den Garten auch. Es ist wichtig, heimische Pflanzen anzubauen, die als Nahrung und Unterschlupf für die Helfer dienen.
Bewährt haben sich in winterharte Kräuterstauden wie z.B. Baldrian, Ysop, Liebstöckel, Beifuß.
Vielfalt lohnt sich auch hier. Die Stauden sollten in größeren Töpfen einzeln stehen. Dazwischen können dann einjährige Kräuter und Blumen wie z.B. Kerbel, Borretsch, Kamille, Ringelblume, Kapuzienerkresse, Schnittlauch, Petersilie oder Sonnenblumen in Kästen ausgesät werden.
Besonders wichtig auf dem Balkon ist, daß die Pflanzen kräftig und vital sind. Dann sind sie weniger anfällig und können einen leichten Befall, wie er schnell mal auftritt, gut verkraften.
Besonders robust werden ihre Schützlinge, wenn sie mit Wurmkompost versorgt und nur mäßig mit Stickstoff gedüngt werden. Auch mit Hilfe von Pechnelkenextrakt entwickeln die Pflanzen eine gute Widerstandskraft.
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Achten Sie auch darauf, daß ihre Pflanzen unter optimalen Bedingungen stehen, d.h. genügend Licht, genügend Luft (nicht zu dicht stellen) und guter Wasserhaushalt.
Es kann passieren, daß insbesondere die Kapuzienerkresse sehr stark befallen wird. Das geschieht aber, meiner Erfahrung nach dann, wenn es länger sehr trocken war und die Pflanzen nicht genügend Wasser bekommen haben.
Schneiden Sie dann stark verlauste Teile etwas zurück und nehmen Sie abgestorbene Blätter und Ranken heraus. Das gilt natürlich auch für andere Pflanzen
Vorbeugend können Sie in die Pflanzerde von Balkonpflanzen auch Neemsamenschrot oder - presskuchen einarbeiten. Dosierung: ca. 1 Eßlöffel auf 2 l Erde. |
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