Anis (Pimpinella anisum)
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Standort:
Anis bevorzugt warme, mäßig feuchte, windgeschützte Standorte und leichte bis mittelschwere kalkhaltige Böden. Anis ist wahrscheinlich im östlichen Mittelmeergebiet beheimatet, wird heute häufig angebaut und kommt gelegnentlich verwildert vor.
Geschmack und Verwendung in der Küche:
Zum Würzen und zur Zubereitung von Tees werden die Anisfrüchte verwendet. Sie haben einen typischen süß-aromatischen Geschmack.
Anis würzt süße wie herzhafte Speisen. Desserts, Plätzchen, Lebkuchen, Brot oder Gewürztees verleiht er ebenso sein charakteristisches Aroma wie feinen Curry - Gerichten und Soßen.
Damit sich die volle Würze der Anisfrüchte entfalten kann, sollten sie im Mörser zerstoßen oder in einer Kaffee - Mühle kurz vor der Verwendung zerkleinert werden. Zur Verfeinerung herzhafter Speisen empfiehlt es sich, den zerstoßenen Anis zart in etwas Öl oder Butterschmalz anzurösten.
Wirkungsweise:
Anis gilt als schleimlösendes und auswurfförderndes Mittel. So sind Anisfrüchte häufig als Bestandteil von Hustentees anzutreffen. Das ätherische Anisöl findet sich in vielen Hustenmitteln.
Weiterhin ist Anis für seine krampflösende und blähungstreibende Wirkung bekannt, weshalb er gern als Zutat von Verdauungsschnäpsen (z.B. Ouzo) Verwendung findet. In Indien ist es z.T üblich, Aniskörner nach dem Essen zu kauen. Hier kommt neben der verdauungsfördernden Wirkung auch die antibakterielle Wirkung auf Zähne und Zahnfleisch zum tragen.
In der Volksheilkunde zählt Anis weiterhin zu den Heilpflanzen, die die Milchsekretion fördern sollen. Daher sind Anissamen auch in in Stilltees enthalten.
Wissenswertes:
Familie: Doldenblütler - Apiaceae
Die Verwendung von Anis als Brotgewürz ist schon seit dem Altertum üblich.
Anis gehört zu den Doldenblütlern und lockt mit seinen zarten weißen Blüten im Garten Nützlinge an
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