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| Blutweiderich (Lythrum salicaria) | |||||
| Standort mäßig nährstoffreiche, basische, feuchte Böden, kommt vor an Ufern, auf sumpfigen Wiesen, in feuchten Gräben und Hochmooren Wirkungsweise: Die Pflanzen enthält vor allem Gerbstoffe und wurde früher gegen Durchfall und zu starke Menstruationsblutung angewendet. Auch Wunden und Ausschläge sollen damit behandelt worden sein. Dabei dürfte vor allem die blutstillende, antiseptische und austrocknende Wirkung der Gerbstoffe eine Rolle gespielt haben. Wissenswertes über Blutweiderich: Die Pflanze kann sich nicht selbst befruchten. Drei unterschiedliche Blütenbauformen, die sich untereinander ergänzen machen dies unmöglich. Eine Befruchtung (über Insekten) kann nur stattfinden, wenn Pflanzen mit zueinander passenden Blütenformen in entsprechender Nachbarschaft zueinander wachsen. Wegen des hohen Gerbstoffgehaltes wurde die Pflanze früher zum Gerben verwendet. In England heißt der Blutweiderich "loosestrife" was soviel bedeutet wie "Auflösung des Streites". Tobende Stiere sollen mit Blutweiderichzweigen besänftigt worden sein. Auch aus der früheren botanischen Bezeichnung der Pflanze "Lysimachia spicata purpurea" kann "Lysimachia" als "lysi-machein" - "Was den Kampf beendet" -gedeutet werden. (Sorl, 2003)* *Storl, Wolf Dieter "Pflanzen der Kelten - Heilkunde Pflanzenzauber, Baumkalender" AT - Verlag, Aarau /Ch, 2003, S. 138 |
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