Braunwurz knotige (Scrophularia nodosa)
Pflanze
Blüte und Knospen
Blätter
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Standort:
Braunwurz ist häufig in Wäldern an Wegrändern an schattigen und halbschattigen Standorten zu finden. Er liebt neutrale bis saure, mäßig nährstoffreiche, frische, humose Ton- und Lehmböden.
Wirkungsweise:
Der botanische Name "Scrofularia" weist auf die frühere Anwendung gegen Halskrankheiten (Halsbräune = Scrofulose) hin.
Die Pflanze wurde bisher wenig untersucht.
Sie soll jedoch eine harntreibende und abführende Wirkung haben. In der Volksmedizin wird sie noch bei Hautleiden äußerlich und in homöopathischen Arzneimitteln bei Lymphdrüsenschwellungen angewendet.
(Schönfelder, 2001)*
*Schönfelder, Ingrid und Peter "Der neue Kosmos Heilpflanzenführer", Kosmos - Verlags GmbH, Stuttgart 2001, S.258
Wissenswertes:
Der knotige verdickte Wurzelstock gab der Pflanze den Namen "nodosa".
Das Knotige, Verhärtete der Pflanze, die an eher dunkeln Standorten wächst und auch selbst eher dunkel und unscheinbar ist, wird in der Signaturlehre als Ausdruck von Saturnkräften gesehen. (Storl, 2003)* Deshalb hat die Verwendung gegen "Verknotungen" und Verhärtungen im menschlichen Körper in der Volksmedizin auch eine gewisse Tradition.
Braunwurz gehört zu den Rachenblütlern (Scrofulariaceae). Zu dieser Pflanzenfamilie gehört auch der Fingerhut.
*Storl, Wolf Dieter "Pflanzen der Kelten - Heilkunde Pflanzenzauber, Baumkalender" AT - Verlag, Aarau /Ch, 2003, S. 105-106
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