Buschwindröschen (Anemone nemorosa) giftig
Buschwindröschen
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Standort:
Das Buschwindröschen kommt überwiegend in Laubwäldern und Gebüschen und vor. Es nutzt das Licht, das im Frühjahr durch die noch unbelaubten Baumkronen auf den Waldboden fällt. Die Pflanze braucht humosen, feuchten, frischen Waldboden.
Wirkungsweise:
Die zu den Hahnenfußgewächsen (Ranunculaceae) gehörende Pflanze enthält im frischen Zustand Protoanemonin. Dieser Stoff ist giftig und kann, wenn er mit dem Saft auf die Haut gelangt zu Reizungen und Entzündungen führen.
Innerlich kann die Aufnahme von größeren Mengen Protoanemonin Magen - Darm - Reizungen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Nierenreizungen bis hin zu Nierenentzündungen hervorrufen. (Frohne und Pfänder,1997)*
Die Pflanze war früher in der Volksmedizin zur äußerlichen Behandlung von Gelenkbeschwerden, Brustfellentzündungen und Bronchitis von Bedeutung. Heute wird sie als Heilpflanze nur noch in homöopatischen Zubereitungen bei zu starker Menstruationsblutung verwendet. (Schönfelder, 2001)**
*Frohne, Dietrich; Pfänder, Hans Jürgen: "Giftpflanzen, Ein Handbuch für Apotheker, Ärzte, Toxikologen und Biologen" , Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart 1997, S.305
**Schönfelder, Ingrid und Peter "Der neue Kosmos Heilpflanzenführer", Kosmos - verlags GmbH, Stuttgart 2001
Wissenswertes:
Das Buschwindröschen ist eine der ersten blühenden Pflanzen, die im Frühjahr zwischen März und Mai ihre weißen Blütenteppiche besonders in Laubwäldern ausbreitet.
Im Frühsommer ziehen die Blätter ein und von der Pflanze ist dann bis zum nächsten Frühjahr auf dem Waldboden nichts mehr zu entdecken.
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