Diptam (Dictamnus albus)
Diptam, Blüte
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Standort:
Diptam ist heimisch in Mittel - und Süd - Europa und Kleinasien. Er wächst an sonnigen, warmen, geschützten Standorten mit humosem, nährstoff- und kalkreichen Boden. Der Untergrund soll durchlässig sein.
Wirkungsweise:
Früher war Diptam als Wundheilmittel, gegen Rheuma oder zu schwache Menstruation gebräuchlich. Durch den Alkaloid-Gehalt war diese Anwendungsart jedoch riskant. Heute wird er daher nur noch in homöopathischen Zubereitungen bei sehr starker, schmerzhafter Menstruation genutzt. (Schönfelder, 2001)*
Diptam enthält sogenannte Furanocumarine, die, wenn sie auf die Haut gelangen, diese sehr lichtempfindlich machen. Diese Wirkung wird als Photosensibilisierung bezeichnet. Unter Einwirkung von Sonnenlicht können nach Berührung mit der Pflanze starke Entzündungen mit Blasenbildung, - ähnlich wie Verbrennungen, entstehen. (Frohne und Pfänder, 1997)**
*Schönfelder, Ingrid und Peter "Der neue Kosmos Heilpflanzenführer", Kosmos - verlags GmbH, Stuttgart 2001
**Frohne, Dietrich; Pfänder, Hans Jürgen: "Giftpflanzen, Ein Handbuch für Apotheker, Ärzte, Toxikologen und Biologen" , Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart 1997, S.339
Wissenswertes:
Die stark nach Zitrus duftende Pflanze enthält reichlich ätherisches Öl. Sie ist eine beliebte Bauerngartenpflanze. Bei Sonne verbreiten die Blätter regelrechte Duftwolken um sich herum. Diese Wolken von ätherischem Öl können sich an heißen, sonnigen und windstillen Tagen regelrecht entzünden. Deshalb wird Diptam auch als "brennender Busch" bezeichnet.
Der intensive Duft und die rosa-weißen Blüten machen den Diptam zu einer attraktiven Zierpflanze.
Diptam gehört zur Famile der Rautengewächse (Rutaceae)und ist z.B. mit Weinraute verwandt
Die Pflanze blüht u.U. erst 3 - 4 Jahre nach der Aussaat, deshalb sollten ungeduldige Gärtner besser ältere Exemplare fertig kaufen.
Hinweis:
Gärtnern, die mit dieser Pflanze hantieren sei empfohlen, bei der Arbeit unbedingt die Haut mit Handschuhen und langen Ärmeln zu schützen, um sich vor oben beschriebenen Verbrennungen zu schützen.
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