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Wissenswertes über Fingerhut roter:
Die stark giftige Pflanze gehört zu den wichtigsten und am besten untersuchten Heilpflanzen überhaupt. Die enthaltenen wirksamen Substanzen, man nennt sie Glucoside, müssen nach wie vor aus der Pflanze gewonnen werden, denn es ist noch nicht gelungen, sie synthetisch herzustellen.
Die Glucoside sind stark herzwirksam und werden vor allem aus den Blättern gewonnen. Standardisierte Digitalis-Arzneien werden von Ärzten bei Herzschwäche eingesetzt.
Fingerhut sollte auf keinen Fall selbst gesammelt und angewendet werden!
Hinweise:
Wer im Frühjahr Wildkräuter sammelt, und noch unerfahren ist, der könnte die saftigen, blütenlosen Blattrosetten des Fingerhutes leicht für Borretschblätter halten. Solche Verwechslungen sollen schon geschehen sein,- mit fatalen Folgen!
Borretsch wächst i.d.R. bei uns nicht wild. Also, liebe Wildkräutersammler, Hände weg, von allem, was so aussieht, damit Ihr schön gesund bleibt!
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Fingerhut roter, Bestand
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Fingerhut roter, Blüten
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