Klatschmohn (Papaver rhoeas)
Klatschmohn, ganze Pflanze
Klatschmohn, Blüte
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Standort:
sonnig, trocken, nährstoffreich, warm
Wissenswertes:
Der Klatsch- Mohn, die typische Sommerblume, färbt im Juni - Juli ganze Wiesen leuchtend rot. Einmal gepflückt ist die Pracht schnell dahin, weil die zarten roten Blütenblätter leicht abfallen. Die Pflanze produziert einen weißen Milchsaft, der ein schwach giftiges Alkaliod enthält. Dieser Milchsaft findet sich insbesondere in den fleischigen Wänden der Samenkapseln. Die Samenkörner selbst hingegen sind völlig ungiftig. (Also keine Angst vor Mohnkuchen!)
Die Alkaloidgehalte im Klatschmohn sind allerdings sehr gering, - im Gegensatz zu seinem Verwandten dem Schlafmohn (Papaver somniferum). Aus dem Milchsaft dieser Art wird das Opium (eine Mischung aus etwa 25 verschiedenen Alkaloiden, u.a. Morphin) gewonnen. Weil der Milchsaft des Schlafmohns auch als Ausgangsmaterial für die Herstellung verschiedenster "harter" Drogen verwendet wird, ist sein Anbau in Deutschland nur für Arzneizwecke und nur unter strengsten Auflagen und Kontrollen erlaubt.
Der Schlafmohn wächst aber in Mitteleuropa nicht wild. Er hat zart rosa Blüten. Eine Verwechslung mit dem Klatsch- Mohn ist also nicht möglich.
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