Nachtschatten, bittersüßer (Solanum dulcamara) giftig
Nachtschatten, bittersüßer Blüte
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Standort:
halbschattig bis schattig, nährstoffreiche, humose, feuchte Böden an Ufern, in Wäldern und Gebüschen
Wissenswertes:
Die gesamte Pflanze ist aufgrund der darin enthaltenen Alkaloide giftig, besonders trifft das jedoch auf die unreifen (grünen) Früchte zu. Mit fortschreitendem Reifeprozeß nimmt der Alkaloidgehalt hier jedoch ab. Reife Früchte, die rot gefärbt sind, enthalten nur noch wenig Alkaloide, trotzdem muß vom Verzehr abgeraten werden. Schon in früheren Zeiten verwendete man die getrockneten Stängelstücke der Pflanze als Arznei gegen Krankheiten, die man auf Stoffwechselstörungen zurückführte wie z.B. Hautleiden, Rheuma oder chronische Bronchitis. Zur Therapie von Neurodermitis und Allergien ist der bittersüße Nachtschatten heute wiederentdeckt worden. Homöopathische Zubereitungen werden bei Hauterkrankungen, Magen-Darm- Beschwerden, Erkrankungen der Atemwege oder der ableitenden Harnwege genutzt. Der Name "bittersüßer" Nachtschatten rührt vom anfangs bitteren und später süßlichen Geschmack des Krautes her. (Bitte verzichten Sie auf die Geschmacksprobe, denn, wie gesagt, alle Pflanzenteile sind giftig)
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