Standort
sonnig, warm, nährstoffreiche, humose, gut durchlässige Böden mit guter Wasserversorgung. Gedeiht im Garten gut im Mistbeet.
Wirkungsweise:
Das gereinigte (dadurch ungiftige) fette Rizinusöl wird traditionell als Abführmittel verwendet.
Wissenswertes über Rizinus:
Die giftigen Pflanzenteile beim Rizinus sind die Samen. Sie enthalten das Eiweiß Ricin, das zu den giftigsten Substanzen überhaupt gezählt wird. Die letale Dosis der Reinsubstanz für einen Erwachsenen liegt im µg- Bereich und aus einem einzigen Samen (0,25g)kann bereits eine Menge von ca. 1mg reinem Ricin isoliert werden. Neben dem Ricin sind auch noch andere stark allergieauslösende Eiweißbausteine enthalten.
Ricin wird durch Hitzebehandlung zerstört. Pharmazeutisches Rizinusöl enthält kein Ricin.
Die Rückstände der Ölpressung (Ölkuchen, Schrot) werden gern in organischen Düngern verwendet. Durch Hitztebehandlung müssen diese Stoffe vor der Verwendung entgiftet werden, trotzdem ist Vorsicht geboten. Organische Handelsdünger enthalten neben dem Rhizinusschrot oft auch Hornbestandteile, welche sie gerade für Hunde interessant riechen lassen. In diesem Zusammenhang ist es schon zu Vergiftungen gekommen, weil Haustiere von solchen Düngern gefressen haben.
Fazit: halten Sie Kinder und Tiere von den Düngern fern und tragen sie bei der Ausbringung (auch wegen der potenziellen Allergene)Handschuhe. Nutzen Sie pelletierte Dünger, um das Einatmen von Staub zu vermeiden. Die problematischen Stoffe werden im Boden abgebaut und sind in Nutzpflanzen (z.B. Gemüse)nicht vorhanden. |
Rizinus, ganze Pflanze
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Rizinus, Früchte
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