A     B     C     D     E     F     G     H     I     J     K     L     M     N     O     P     Q     R     S     T     U     V     W     X     Y     Z  

 w  Walderdbeere Waldmeister Wald-Wachtelweizen Wasserknöterich
  Weisse Nachtnelke Weißklee, kriechender Weisswurz, vielblütiger Wiesenbärenklau
  Wiesen-Flockenblume Wiesenkerbel Wiesenlabkraut Wiesensalbei
  Wiesenschaumkraut Wilde Möhre Winde Wolfsmilch
  Wurmfarn   



Wurmfarn
(Dryopteris filix-mas.)
giftig!

Wurmfarn, Wurmfarn - Pflanze
Wurmfarn - Pflanze

Wurmfarn, Wurmfarn, Blätter
Wurmfarn, Blätter

Standort:
Standort: schattig bis halbschattig, nährstoffreiche, nicht zu nasse Böden

Wissenswertes:
Der Wurmfarn kommt fast auf der ganzen Erde vor und ist häufig in Wäldern und Gebüschen zu finden. Dort bildet er große Bestände. Allerdings gibt es auch einige verwandte Arten, die dem Wurmfarn sehr ähnlich sehen. Beispielsweise gibt es den Buchenfarn (Thelypteris phegopteris), dessen weich behaarte, eher hellgrüne Wedel aber nur 10 bis 50 cm lang werden. Die Wedel des Wurmfarns können mehr als doppelt so lang werden. Außerdem kann diese Art mit dem Bergfarn (Aspidium montanum) verwechselt werden, dessen gesamter Wedelumriß allerdings dreieckig und nicht rautenförmig, wie beim Wurmfarn, ist. Ähnlich ist auch der sehr häufige Waldfarn (Athrium filix femina) und der seltene Straußfarn (Onoclea strutiopteris).

Die letzt genannte Art kommt aber eher in Gebirgen auf Urgestein vor. Die zu einem Trichter wachsenden 50 bis 100 cm langen kräftig dunkelgrünen Wedel sind doppelt gefiedert und anfangs am Boden schneckenförmig aufgerollt. Die Sporenträger (Sporangien) sitzen an den Blattunterseiten in Doppelreihen entlang der beiden Hauptnerven. Sie sind nierenförmig, zuerst graubraun und später rotbraun überlaufen. Für die genaue Bestimmung lesen Sie bitte auch in entsprechender Fachliteratur nach! Farne gehören zu den stammesgeschichtlich ältesten Landpflanzen unserer Erde. Den Höhepunkt ihrer Entwicklung hatten sie vor 300 Millionen Jahren. Die heute vorkommenden Vertreter dieser Pflanzengruppe sind nur noch ein kleiner Rest der damaligen Artenvielfalt. Medizinisch wurde und wird nur der Wurmfarn genutzt. Wirkungsweise: Die Wirkstoffe des Wurmfarns wirken örtlich reizend und lähmend auf das Zentralnervensystem. Diesen Effekt macht man sich bei der Bekämpfung von Band- und Hakenwürmern zu nutze, denn das Gift lähmt und tötet die Würmer. Bei unsachgemäßer Anwendung oder falscher Dosierung kann diese Wirkung jedoch auch auf den Menschen übergreifen und schwere Gesundheitsstörungen bis hin zum Tod verursachen. Deshalb gehört die Anwendung von Wurmfarn unbedingt in die Hand eines Arztes.

Klicken Sie auf das jeweilige Lexikon-Foto, um es zu vergrößern

(Java-Script bzw. Pop-Up-Fenster muss aktiviert sein!)
 
Anzeige
Hier finden Sie Bio-Gewürze und Würzkräuter, Bio-Würzmischungen und Bio Kräutersalz aus eigener Herstellung sowie Gewürzgläser. Neu: Jetzt auch Bio-Würzsaucen.
Thymian
Kräuter der Provence
Kräutersalz Hausfrauenart
Grüne Oliven
Thymian
Bio-Gewürze
Kräuter der Provence
Bio-Würzmischung
Kräutersalz Hausfrauenart
Bio-Kräutersalz
Grüne Oliven
Bio-Feinkost
20g nur 1.99€ 15g nur 1.85€ 60g nur 2.08€ 170g nur 1.99€
  Im Shop ansehen     Im Shop ansehen     Im Shop ansehen     Im Shop ansehen  

SOMMERAKTION bei kraeuter-reich.de:  20 % Rabatt auf alle Bio-Gewürze*
*Rabattaktion gültig bis 2.8.2010, 18.00Uhr und nur solange Vorrat reicht.


Kräutergarten Kräuterrezepte Kräutermagazin Kräuterforum Kräutermagie Kräuterlexikon Kräuterwissen Kräuterbibliothek Kräuterfragen Kräutershop
Impressum Kontakt Diese Seite ist Teil vom Kräuter-Almanach    Copyright © 2007 by kraeuter-almanach.de Stand: 20.04.2007