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  Genmais auf Deutschen Äckern - NEIN DANKE!

 

Nun ist es soweit! Die sogenannte „Grüne“ Gentechnik ist spätestens jetzt auch in Deutschland angekommen, - auf 300 Hektar Ackerfläche wird in diesem Jahr in insgesamt 7 Bundesländern transgener Mais – sogenannter Bt – Mais zu Versuchszwecken angebaut.

Bt – Mais ist Mais, dem das Gen eines Bodenbakteriums (Bacillus thuringiensis – kurz „Bt“) eingepflanzt wurde, welches ihn veranlasst, ein Gift zu produzieren, daß für maisfressende Insekten (nur für die? – Große Frage! ) tödlich ist.

Der Versuchsanbau geschieht , obwohl sich eine Mehrheit von 70 % der deutschen Bevölkerung ausdrücklich gegen Nahrungsmittel ausgesprochen hat, die aus gentechnisch veränderten Zutaten hergestellt wurden.

Die Federführung für dieses Projekt hat Sachsen Anhalt übernommen, - koordiniert wird es durch Uwe Schrader , den Chef des Biotechnologie – Vereins InnoPlanta (Schrader ist hauptberuflich eigentlich FDP – Landtagsabgeordneter, - also Bürgervertreter, und Chef des Agrar – Ausschusses in Sachsen Anhalt )

Das Projekt wird vom Land Sachsen – Anhalt großzügig gefördert. Bis 2008 sollen dort über 100 Millionen Euro an öffentlichen Geldern in die gesamte Biotec – Branche fließen.

Dies läßt den Verdacht zu, daß die Interessen weniger riesiger Saatgutkonzerne wie Monsanto, Pioneer oder KWS höher bewertet werden, als die Interessen des Großteils der deutschen Bevölkerung.

 
  Gentechnik auf deutschen Äckern- NEIN DANKE!

© ARUNA 2004
 

Die Angst vor Protestaktionen ist sogar so groß, daß die genaue Lage der Felder, auf denen der transgene Mais angebaut wird, geheim gehalten wird, um sie vor Zerstörung zu bewahren.

Die Vorbehalte und Ängste die soviele Menschen gegen die sogenannte „Grüne“ Gentechnik haben, sind absolut berechtigt.

Gentechnisch veränderte Organismen (GVO`s) bergen unabsehbare Risiken. (Auch wenn die verantwortlichen Wissenschaftler das Gegenteil behaupten!)

Die Gefahren, die von solchen GVO`s ausgehen sind, grob zusammengefasst folgende:

- bei Freilandanbau können durch Auskreuzung mit Wildpflanzen diese künstlich eingepflanzten Gene weiterverbreitet werden , - die Risiken für unsere gesamten Ökosysteme sind in keiner Weise absehbar. Solche Auskreuzungen sind bereits in Amerika z.B. mit Raps passiert (siehe auch Link unten) (Ich erinnere mich noch gut an eine Vorlesung, in der meine Professoren erklärten, wie unwahrscheinlich die Ausbreitung künstlich eingeschleuster Gene in der Umwelt sei, - von wegen meine Herrn!!! )

- Die Wirkung von Nahrung, die aus GVO`s hergestellt wurde auf uns Menschen und auf Tiere ist völlig unzureichend erforscht.

Wir als VerbraucherInnen haben die Macht, die weitere Verbreitung gentechnisch veränderter Organismen zu verhindern, indem wir die daraus hergestellten Produkte nicht kaufen. Wer auf Nummer sicher gehen will kauft Bio-Produkte, denn in der biologischen Landwirtschaft ist der Einsatz von GVO`s strikt verboten.

Links zu aktuellen Informationen zum Thema Gentechnik:

Genfood? NEIN DANKE! Dies ist eine Seite mit vielen aktuellen Informationen. Dort bieten sich auch vielerlei Möglichkeiten selbst gegen die Erzeugung und Verbreitung gentechnisch veränderter Organismen aktiv zu werden. Greenpeace die Greenpeace-Seite zur Agrargentechnik.


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