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07.03.2014, 15:42 Uhr Die Vielfalt machts`

Die Lebensbedingungen auf der Erde verändern sich ständig. Das war schon immer so. Der menschliche Einfluß hat jedoch innerhalb der letzten 200 Jahre zu einer deutlichen Verstärkung dieses Phänomens beigetragen, - der Klimawandel ist in aller Munde.

Vermehrt auftretende Wetterextreme und Prognosen über sich entwickelnde Klimaveränderungen lassen Fragen darüber aufkommen, wie sich am besten mit den zu erwartenden Veränderungen zurechtkommen lässt.

Wissenschaftler des Instituts für Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften der Universität Zürich haben beobachtet, daß artenreiche Ökosysteme auf sich verändernde Umweltbedingungen viel weniger empfindlich reagieren, als artenarme.

Untersucht wurden weltweit Wiesen und Weideflächen. Die Auswertung der Daten zeigte neben einer  höheren Stabilität artenreicher Systeme auch eine zunehmende Verarmung an Arten auf Flächen durch Düngemitteleintrag.

Publiziert wurden die Ergebnisse in der Fachzeitschrift "Nature": Eutrophication weakens stabilizing effects of diversity in natural grasslands

Inwiefern eine zurückhaltendere Düngung von Wiesen und Weiden in Zukunft nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch sinnvoller sein könnte, wäre aufgrund dieser Ergebnisse eine neue spannende Forschungsaufgabe.


Autor: Katja Palitzsch
 
07.03.2014, 11:24 Uhr Faszinierender Mikrokosmos: Moose

Bei vorfrühlingshaften Waldspaziergängen fallen sie besonders ins Auge: üppige Polster in vielen Grünschattierungen, die den Waldboden, Baumstämme und Steine überziehen.

Grüne Polster beleben eine Natursteinmauer.



Die um diese Jahreszeit feuchten Klimabedingungen und die fehlende Konkurrenz durch Gräser und Kräuter  verschafft den Moosen Raum für einen Soloauftritt und dem aufmerksamen Beobachter Gelegenheit, zu ungeahnten Einblicken in eine überraschend vielfältige Miniaturwelt.

 

 

Moose sind besonders ursprüngliche Pflanzen. Sie stammen direkt von Grünalgen ab und haben als erste Pflanzengruppe das Land besiedelt. Im Gegensatz zu den Gefäßpflanzen, zu denen die meisten anderen Landpflanzen gehören, haben Moose keine Leitgefäße für Wasser und Nährstoffe und sie lagern kein Lignin ("Holz") in ihre Zellwände ein, was eine erhebliche Begrenzung des Größenwachstums darstellt und erklärt, warum wir Moose nur im Miniaturformat vorfinden. Genauso fehlen noch echte Wurzeln. Die wurzelähnlichen Organe (Rhizoide) dienen vor allem der Verankerung im Boden und nur begrenzt zur Aufnahme von Wasser und Nährstoffen.


Moose nehmen Wasser aus der Luft auf

Wasseraufnahme erfolgt überwiegend aus der Luft, weshalb Moose zumeist an luftfeuchten Standorten anzutreffen sind.
Ausgedehnte Moospolster sind in der Lage große Mengen an Wasser aufzunehmen und zu speichern, weshalb sie für den Wasserhaushalt von Wäldern eine wichtige Rolle spielen. Zudem schützen und stabilisieren sie den Waldboden und helfen ihn so vor Erosion zu bewahren.

Die Artenvielfalt offenbart sich bei genauem Hinsehen. Auch wenn die exakte Bestimmung für Laien nicht einfach ist und selbst Fachleute oft vor Herausforderungen stellt, fällt selbst ohne Bestimmungslektüre der Formenreichtum auf kleinstem Raum auf.

 


Wenn man nah rangeht, offenbart sich überraschende Formenvielfalt.

Wegen ihrer wichtigen ökologischen Funktion und auch, weil einige Arten recht selten geworden sind und unter Naturschutz stehen, sollte man Moospolster grundsätzlich als schützenswert betrachten und im Wald weder sammeln noch unnötigerweise beschädigen.
Bewundern darf man sie aber allemal.

 

 

 

 

 


Autor: Katja Palitzsch
 
18.10.2011, 12:20 Uhr Calendula in herbstlichem Gold

Man hält sie ja oft für eine Hochsommerblume, bringt mit ihr die heiße Juli- und Augustsonne in Verbindung, aber eigentlich ist die Ringelblume auch eine hervorragende  Akteurin im herbstlichen Garten.
Sie ist genau die Richtige für Last-Minute-Gärtner, die z.B.  das Aussäen von Sonnenblumen verpasst haben.
Auch wenn sich mitten in der Saison plötzlich unvorhergesehene Lücken im Beet auftun springt die anspruchslose Blume schnell und zuverlässig ein.


Calendula im goldenen Herbstlicht

Sogar bis Mitte Juli gesät schafft die Ringelblume noch im selben Jahr den Sprung zur attraktiven Blume und wenn sich ihre leuchtenden Blüten dann von Mitte September bis zum Frost in verschwenderischer Fülle öffnen, harmonieren die Gelb- und Orangetöne wunderbar mit den allgegenwärtigen kräftigen Herbstfarben. Im goldenen Licht der Oktobersonne entwickelt Calendula, einen besonderen Charme  und zeigt sich von einer völlig neuen Seite.

 

 


Autor: Katja Palitzsch
 
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