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| Wenn Sie die oben genannten Regeln befolgen, aufmerksam und vorsichtig sind und lieber einmal zuviel als zu wenig nachlesen oder auch mal etwas bereits Gesammeltes doch lieber auf den Kompost werfen, dann sind sie vor unangenehmen Irrtümern relativ gut geschützt.
Sollten Sie trotzdem einmal den Verdacht haben, etwas Unverträgliches oder gar Giftiges gegessen zu haben oder hat Ihr Kind etwas Falsches in den Mund gesteckt, dann sollten Sie schnell in der Lage sein, das Richtige zu tun. Folgende Zusammenfassung soll Ihnen helfen, die Gefahr durch Giftpflanzen richtig einzuschätzen und im entscheidenden Moment die richtige Entscheidung zu treffen. Sollten Sie einen Verdacht auf Vergiftungen durch Pflanzen oder Pflanzenteile wie Wurzeln, Blätter, Früchte oder Blüten haben, dann wenden Sie sich unverzüglich an eine Giftnotrufzentrale. Die Giftnotrufzentrale in Berlin ist rund um die Uhr erreichbar. Dort wird man Ihnen schnell sagen, wie Sie sich weiter verhalten sollen, egal, wo Sie wohnen: Giftnotruf Berlin: Tel.: 030-19 24 0 (24h - Dienst) Im Internet hier zu finden Dort finden Sie auch Informationen zum Vorbeugen und Informationen über Giftpflanzen und Giftpilze. Kontaktdaten aller deutschsprachigen Giftinformationszentralen: Berlin: Institut für Toxikologie - Klinische Toxikologie und Giftnotruf Berlin Tel. +49 - 30 -19240, E-Mail: mail@giftnotruf.de Berlin:Giftberatung Virchow-Klinikum Tel. +49 - 30 - 450 553555, E-Mail: giftinfo@charite.de Bonn:Informationszentrale gegen Vergiftungen Tel. +49 - 228 - 19240, E-Mail: gizbn@ukb.uni-bonn.de Erfurt: Gemeinsames Giftinformationszentrum Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen Tel. +49 - 361 - 730 730, E-Mail: info@ggiz-erfurt.de Freiburg: Vergiftungs-Informations-Zentrale Tel. +49 - 761 - 19240, E-Mail: giftinfo@kikli.ukl.uni-freiburg.de Göttingen: Giftinformationszentrum Nord der Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein (GIZ Nord) Tel. +49 - 551 - 19240, E-Mail: giznord@giz-nord.de Homburg / Saar:Informations- und Beratungszentrum für Vergiftungsfälle Tel. +49 - 6841 - 19240, E-Mail: kigift@uniklinik-saarland.de Im Internet auch hier zu finden. |
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Informationen über Giftpflanzen bietet auch die Giftinformationszentrale der Universität Bonn
Dort finden Sie ein Lexikon der meisten heimischen Giftpflanzen und auch aller gebräuchlichen giftigen Zimmerpflanzen. Die Pflanzen werden beschrieben und ihre Giftigkeit wird eingestuft. Sie finden eine Beschreibung der Vergiftungssymptome und Sie können die Erste- Hilfe- Maßnahmen passend zur jeweiligen Pflanze genau nachlesen. Eine sehr nützliche Seite! Abschließend sei noch bemerkt, daß in Punkto Giftpflanzen und Vergiftungen jegliche Hysterie fehl am Platze ist! Tatsächlich gibt es unter den vielen tausend einheimischen Pflanzen nur sehr wenige, die stark giftig, also wirklich schon in geringen Mengen tödlich giftig sind oder bleibende Schäden hinterlassen. Diese Pflanzen sollte man kennen, insbesondere, wenn man kleine Kinder hat. Hier hilft Ihnen die oben genannte Web- Seite der Uni- Bonn mit ihrem Giftpflanzenkatalog, den sie sich anschauen sollten, bevor es zu spät ist. Todesfälle durch Vergiftungen mit Pflanzen sind in Deutschland glücklicherweise generell äußerst selten! Viele Giftpflanzen sind giftig bis schwach giftig. Das bedeutet, daß Vergiftungserscheinungen, wie z.B. Unwohlsein, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, Schwindelgefühl usw. auftreten können. Das ist dann zwar sehr unangenehm und bedarf i.d.R. ärztlicher Behandlung, es besteht aber keine akute Lebensgefahr. Einige Pflanzen, die als minder giftig gelten, können bei empfindlichen Menschen z.B. Hautreizungen, Ausschläge oder andere allergische Reaktionen hervorrufen. |
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